Es war im Frühjahr des Jahres 1168.
Die Sonne schien hell am Himmel, bahnte sich vereinzelt ihren Weg durch das dichte Geäst des Waldes. Man hörte schallendes Kinderlachen, das knackende Geäst unter den leichtfüßigen Schritten und das Rascheln ihres langen Kleides über den blätterbedeckten Boden.
Ihre grünen Augen strahlten mit der Sonne um die Wette und die geschwungenen, vollen Lippen zierte ein glückliches Lächeln.
Immer wieder schaute sie über ihre Schulter zurück, ob eines ihrer Geschwister ihr hinterherlief. Die langen, gewellten, dunklen Haare flatterten dabei sanft im Wind.
Die Sonne schien hell am Himmel, bahnte sich vereinzelt ihren Weg durch das dichte Geäst des Waldes. Man hörte schallendes Kinderlachen, das knackende Geäst unter den leichtfüßigen Schritten und das Rascheln ihres langen Kleides über den blätterbedeckten Boden.
Ihre grünen Augen strahlten mit der Sonne um die Wette und die geschwungenen, vollen Lippen zierte ein glückliches Lächeln.
Immer wieder schaute sie über ihre Schulter zurück, ob eines ihrer Geschwister ihr hinterherlief. Die langen, gewellten, dunklen Haare flatterten dabei sanft im Wind.
Sie war das Abbild einer Schönheit, wie nur Mutter Natur sie schaffen konnte. Sie glich einer Rose, deren Duft so betörend war, dass man nicht genug davon bekam. Sie war der ganze Stolz ihrer Eltern.
Das Rascheln des Kleides verstummte für einen Moment. Schnell atmend schaute sie sich um und schloss ihre Augen. In der Nähe hörte sie Schritte, Schritte die einem ihrer vier Geschwister gehören könnten.
Geistesgegenwärtig hob sie ihr Kleid wieder ein Stück an und rannte weiter, quer durch den Wald bis sie auf eine Lichtung kam, die sie noch nie zuvor gesehen hat.
Wunderschöne Blumen strahlten ihr entgegen. Das hohe Gras wog leicht im milden Wind.
Staunend beschritt sie die Lichtung, blickte neugierig um sich. Vergessen waren Geschwister und Spiel.
Das leise plätschern des Baches, der die Lichtung durchquerte untermalte die Szenerie mit einer Ruhe, die sie so faszinierte, dass sie sich kaum zu atmen getraute.
Doch all das wurde von etwas übertroffen, was sie noch nie zuvor in ihrem Leben in dieser Schönheit erblickt hatte. Eine Rose. Eine Rose, deren Duft so betörend war, dass man nicht davon genug bekam.
Das leise plätschern des Baches, der die Lichtung durchquerte untermalte die Szenerie mit einer Ruhe, die sie so faszinierte, dass sie sich kaum zu atmen getraute.
Doch all das wurde von etwas übertroffen, was sie noch nie zuvor in ihrem Leben in dieser Schönheit erblickt hatte. Eine Rose. Eine Rose, deren Duft so betörend war, dass man nicht davon genug bekam.
Langsam ging sie auf die Blume zu, ließ sich vor ihr in die Knie sinken.
Und genau in diesem Moment passierte irgendetwas in ihr. In dem Moment als sie eines der Blütenblätter berührte. Irgendetwas wurde frei gelassen, etwas das tief in ihr geschlummert hatte...
Die Schritte, die sich ihr währenddessen genähert hatten, bemerkte sie gar nicht. So vertieft war sie in den Anblick dieser Rose. Erst als sich ein Schatten über sie legte, schreckte sie auf und schaute in ein männliches Gesicht, das auf sie herabblickte.
Und genau in diesem Moment passierte irgendetwas in ihr. In dem Moment als sie eines der Blütenblätter berührte. Irgendetwas wurde frei gelassen, etwas das tief in ihr geschlummert hatte...
Die Schritte, die sich ihr währenddessen genähert hatten, bemerkte sie gar nicht. So vertieft war sie in den Anblick dieser Rose. Erst als sich ein Schatten über sie legte, schreckte sie auf und schaute in ein männliches Gesicht, das auf sie herabblickte.
Seine Haare fielen glatt über seine Schultern und waren so dunkel wie die ihrigen, seine Statur war die eines kampferprobten Ritters und seine Augen. Seine Augen verunsicherten sie zutiefst. Sie sahen ernst auf sie herab und doch voller Glückseligkeit. Gerade so, als hätte er etwas lang verschollenes in seinem Leben wiedergefunden.
Der Mann streckte ihr seine Hand hin, die sie wie von selbst ergriff, fast als hätte sie gar keine andere Wahl mehr, und flüsterte die wenigen Worte, welche alsbald vom Wind in alle Richtungen verstreut wurden:
Endlich habe ich dich wieder, Epona.
Der Mann streckte ihr seine Hand hin, die sie wie von selbst ergriff, fast als hätte sie gar keine andere Wahl mehr, und flüsterte die wenigen Worte, welche alsbald vom Wind in alle Richtungen verstreut wurden:
Endlich habe ich dich wieder, Epona.
Current music: Eluveitie - A rose for Epona
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