Irgendwo zieht die Traurigkeit ihre Runden und ich stehe mitten in diesem irgendwo.
Diese Traurigkeit, die mir den Geschmack der Wahrheit in den Mund legt.
Und ich stehe da ganz allein, in dieser Mitte, und versuche verzweifelt meine Hände durch die wasserfallähnliche, undurchsichtige Struktur, die sich um mich erhoben hat, zu strecken.
Irgendein Zeichen von Leben zu erfühlen, ich suche nach irgendeinem anderen Menschen, der mir den Schmerz nimmt, aber ich finde ihn nicht.
Meine Arme werden mir schwer von dem ewigem Versuch nach dem Leben zu greifen.
Ich sehe mein verschwommenes Gesicht in der wasserfallähnlichen Struktur.
Ich bin müde, unendlich müde.
Müde vom Warten, müde vom Versuchen, müde vom Betrügen.
Da ist niemand und da wird nie irgendjemand sein.
Es wird immer nur die Wasserfalltraurigkeit, die Mitte, den Versuch und mich geben.
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Samstag, 16. Februar 2013
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