Mein
Atem stockt als du deine Hand auf meinen Arm legst, mich davon
abhältst zu gehen.
Du
weißt, dass ich das eigentlich nicht kann, dass zwischen uns.
Du
weißt, dass ich nachgeben werde, wenn du mich jetzt nicht gehen
lässt, dass du mich damit brechen wirst.
Ich hebe
meinen Kopf, löse den Blick von deiner Hand auf meinem Arm, um dir
in die Augen zu sehen.
Du weißt
das alles, du spürst es.
Du
weißt, wie sehr ich versuche mich von dem Dunkel deiner Augen
loszueisen, wie ich kämpfe, um es nicht soweit kommen zu lassen.
Aber ich kann nicht. Ich kann es einfach nicht.
Du
pinnst mich mit deinen Augen fest. Dein Blick zeigt Entschlossenheit,
zeigt mir, dass all das keinen Wert für dich hat. Ich sehe deinen
Willen mich zu besitzen. Ich sehe die Lust, die deine Augen
verschleiert.
Ich kann
mich nicht mehr bewegen, spüre wie mir mein eigener Wille, wie mir
die Kontrolle entgleitet.
Kein
Aufbegehren in mir ist mehr zu spüren, als du deine Hand langsam
über meinen Arm hinauf zu meinem Hals gleiten lässt und zudrückst.
Mein
Kopf fällt fast schon unwillkürlich in den Nacken.
Dir
entgeht mein leichtes Zittern nicht und um deine Lippen legt sich
dieses verdammte spöttische Lächeln. Dieses Lächeln, was mein Hirn
zu einem nutzlosen Klumpen werden lässt. Dieses Lächeln, dem ich so
verhängnisvoll verfallen bin.
Bestimmt
drängst du mich immer weiter nach hinten, ohne den Blickkontakt zu
lösen, bis meine Rückseite die kühle Wand berührt.
Du löst
deine Hand von meinem Hals und stützt sie neben meinem Kopf ab. Mein
Hirn unternimmt einen letzten kläglichen Versuch mich aus dieser
Situation zu befreien. Ich weiß, dass ich mich mit mir ins Verderben
stürze, dass ich sündige, dass das, was sich ereignen wird,
unverzeihlich ist, aber es ist egal.
Es ist egal, dass ich fallen werde. Es ist egal, dass der Aufschlag hart sein wird. Es ist egal, dass du mich brechen wirst.
Es ist egal, dass ich fallen werde. Es ist egal, dass der Aufschlag hart sein wird. Es ist egal, dass du mich brechen wirst.
Dein
Gesicht ist nur noch wenige Zentimeter von meinem entfernt und deine
Augen blicken unverwandt in meine. Ich muss meine für einen Moment
schließen.
Mein Hirn hat all seine Funktionen auf ein Minimum reduziert.
Mein Hirn hat all seine Funktionen auf ein Minimum reduziert.
Allein
mein Herz bleibt mir, bebend und vibrierend.
Du hast
mich gefesselt, schon bevor ich selbst wusste wie mir geschieht.
Du bist aus dem Nichts aufgetaucht und hast meine Welt aus den Angeln gehoben. Einfach so.
Du bist aus dem Nichts aufgetaucht und hast meine Welt aus den Angeln gehoben. Einfach so.
Manchmal
habe ich mich gefragt, was es war, dass mich so an dir faszinierte,
was alles Logische in mir aussetzen ließ. Aber die Antwort ist wohl
so nichtig, wie alles, was gerade um uns herum passiert.
Ich
spüre deinen Atem so nah an meinen Lippen, viel zu nah.
Ich
weiß, was du willst, was du schon so lang von mir willst und was ich
dir bisher nicht geben konnte, wollte.
Du
willst, dass ich jetzt nachgebe, mich dir hingebe.
Du willst, dass ich falle.
Du willst, dass ich falle.
Und du
weißt verdammt genau, wie viel du von mir damit verlangst.
Deine
Lippen berühren meinen Hals nur ganz leicht, gleiten langsam zu
meinem Kinn, halten dort für einen Moment inne.
Hinter
meinen Lidern färbt sich die Dunkelheit langsam in die buntesten
Farben.
Mein
Herz hat ein unmenschlich schnelles Tempo aufgenommen und ich glaube
zu wissen, dass du es hörst, dass du die Schläge dieses
Muskelklumpens spürst.
Mit
einer Intensität, die mir all die Luft aus meinen Lungen zieht,
pressen sich deine Lippen auf die meinen und ich lasse mich völlig
in den Moment fallen, denn ab hier, ab jetzt gibt es keinen Rückweg
mehr.
Du hast
mich in Brand gesetzt, bezwungen und geführt.
Du bist
mehr, als du mir zeigst und doch nicht alles, was du zu sein gibst,
was du zu sein glaubst.
Und
dennoch bist du alles, was ich jemals wollte, auch wenn es noch so
falsch ist.