Der Mann, der mit mir Six Feet Under schaut und mich fest und schützend in seinen Armen hält, während ich in Tränen ausbreche, dem schenke ich mein Herz.
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Samstag, 21. Mai 2011
Freitag, 20. Mai 2011
Es ist schwer zu begreifen. So vieles ist schwer zu begreifen. Du kannst es nicht begreifen.
Geblendet warst du von den scheinbar reinen Worte. Geblendet von all dem unbedeutenden. Den unnötigen Dingen. Du warst geblendet, bis du es sahst. Sie sahst. Die Dunkelheit in ihrer vollen Schönheit und Graumsamkeit.
Dort ist dir vieles klar geworden. Viel klarer als dein noch so junges Wesen es ertragen kann.
Und du bist immer weiter geflohen. Hast dich temporär verloren, dann wiedergefunden.
Es ist schwer.
Zu viele Geheimnisse, zu viele Lügen mit denen du konfontiert wurdest. So viele negative Aspekte, die dein Leben durchkreuzten. Sie verfolgen dich immer noch.
Du könntest dich wieder verlieren. Das ist dir bewusst. Ob es dich ängstigt kannst du nicht sagen. Du weißt es nicht.
Es ist verwirrend.
Es gleicht einem Spiegelsaal. Viele unterschiedliche Facetten deiner Persönlichkeit grinsen dich tagtäglich an. In den unterschiedlichsten Gefühlsstadien.
Mit der Komplexität deiner Selbst bist du überfordert. Deshalb verlierst du dich. Auf der Hoffnung einen Weg weg von dir zu finden. Denn du kannst dich nicht ertragen.
Es ist alles so kompliziert.
Das monotone Ticken der Uhr treibt dich in den Wahnsinn. Du sitzt hier. Seit langem. Hast dein Zeitgefühl verloren. Kannst nicht weg. Bist wie gelähmt. Wirst gezwungen nachzudenken.
Gedanken schießen durch deinen Kopf, wie eine Kugel. Hinterlassen Risse, Spuren, Nachklänge.
Schmerzen von Sekunde zu Sekunde mehr.
Dann ein Fenster. Langsam lässt du dich daran heruntergleiten. Geschlossen die Augen, leblos der Körper, das Gehirn nur von einem Gedanken beseelt.
Ich werde niemals davon loskommen.
Current music: The Cure - The Figurehead
Mittwoch, 18. Mai 2011
Ich töte mich jedes Mal aufs Neue, doch ich bin unsterblich, und erstehe wieder auf...
in einer Vision des Untergangs.
Sopor Aeternus
Für sie bist du eine Lachnummer. Eine Lachnummer, die mit ihren Gefühlen, mit ihren vielen negativen Gefühlen, nicht weiß wohin.
Insgeheim lachen sie über dich, machen Kommentare, die verletzen und wissen dabei nichts. Gar nichts.
Sie lachen über dich, denn du bist anders als sie. Damit können diese Menschen nicht umgehen, deshalb versuchen sie ihre Unsicherheit, vielleicht auch ihre Angst so zu überspielen.
All das ist dir klar und trotzdem kommst du nicht mehr mit der Welt zurecht.
Diese Welt ist für dich ein Ort der Qual, obwohl du alles hast. Doch Besitz ist vergänglich, kann nicht glücklich machen.
Menschen, Freunde hältst du von dir fern. Fern von deinem wahren Ich. Das kostet Kraft, mehr als du hast. Diese Anstrengung kostet dich. Ein Stück deiner Seele. Mitgenommen und getötet wird es von ihm.
Er bahnt sich seinen Weg immer weiter, immer näher zu dir. Bis er letztendlich den Tanz der Grausamkeit zusammen mit dir tanzen kann.
Er ist nah.
Schritt um Schritt gehst du tiefer, in den nur von Mondlicht erhellten Wald.
Etwas leitet dich. Sagt dir, wo du hinzugehen hast. Es ist ein schönes Gefühl. Es zeigt dir, dass wenigstens er für dich da ist.
Feuer. Feuer flackert im Wind und deine Schritte beschleunigen sich. Dann stehst du da.
Am Rande der kreisförmigen Lichtung, um die ringsherum Fackeln sind.
In der Mitte steht er. In schwarz, so wie du, mit der Kapunze über dem Kopf gezogen.
Er ist es. Des Todes liebster Freund.
Er hebt seinen Kopf ein Stück. Du kannst sein Lächeln sehen, dass dir näher zu kommen deutet.
Deine Füße tragen dich, bis du vor ihm stehst.
Er lächelt weiter, wünscht dir damit ein herzliches willkommen zum Tanz der Grausamkeit.
Und schon leidest du. Er tanzt mit dir. Tanzt mit dir, wie du nie zuvor mit irgendjemandem getanzt hast.
Es schmerzt. Es ist grauenvoll. Es ist das Richtige.
Ihr tanzt, bis du die Worte, die dir auf der Seele brennen, in die Stille hinein flüsterst.
Meister des Mordes, nimm meine Augen,
an diesem Ort kann ich nicht sein.
an diesem Ort kann ich nicht sein.
Schwärze.
Deine Beine geben nach. Er ist da, fängt dich auf.
Seine Lippen flüstern dir ein Es tut mir leid ins Ohr.
Doch du bist schon in einer anderen Welt. Hörst es nicht mehr.
Der Meister erhörte dein Flehen, öffnete das Tor, führte dich in die Dunkelheit und nahm dir den Schmerz. Er schenkte dich seinem Gefährten Gevatter Tod.
Und nun tanzt du mit ihm.
Für immer.
Current music: Sopor Aeternus - Tanz der Grausamkeit
Montag, 2. Mai 2011
Die Leute verstehen es doch sowieso nicht... Aber egal.
Wenn ich in das Gebäude komme, denke ich: Du bist falsch hier.
Wenn ich den Raum betrete, denke ich: Du bist falsch hier.
Wenn ich die Stunden absitze, denke ich: Du bist falsch hier.
Wenn ich die paar Minuten "Freizeit" habe, denke ich: Du bist falsch hier.
Wenn ich all diese Gesichter sehe, denke ich: Du bist falsch hier.
Wenn ich aus dem Gebäude gehe, denke ich: Endlich. Aber du bist trotzdem falsch hier.
Nein, ich gehe nicht gerne dorthin. Werde ich nie. Schon aus dem Grund, weil mich dieses ewige Unwohlsein, wenn ich dort bin, richtig runterzieht. Jeden Tag auf's neue. Und irgendwann zehrt das verdammt nochmal an den Nerven. Den großen Kollaps hatte ich schon einmal. Da ging nichts mehr. Ich war fertig. Hab stundenlang geweint. Weil auch ich Grenzen habe, denn ich bin nur ein Mensch. Ich breche unter einer Last dieses Ausmaßes zusammen.
Ich quäle mich nur noch durch die Tage. Weil ich muss.
Zwar gibt es Tage, an denen es halbwegs ertragbar für mich ist. Doch die Zeiten an denen ich mich auf heftigste zusammenreißen muss, um nicht einen Gefühlsausbruch üblen Maßes zu erleiden, werden immer mehr. Das zehrt an meinen Kräften.
Mir wurde mal gesagt: Du bist zu sensibel für die Schulwelt.
Und ich werde das Gefühl nicht los, dass er recht hat. Irgendwie.
Ich versuche mir zwar immer einzureden, dass es kaum noch drei Jahre sind, die ich hier zubringen muss, doch erscheint das wie eine Ewigkeit. Alles erscheint wie eine Ewigkeit, wenn man nicht mehr kann.
Mir wurde schon oft gesagt, ich soll reden, wenn ich Probleme habe. Aber dazu war ich noch nie der Mensch. Das Gefühl nicht verstanden zu werden, lässt nicht mal den Versuch zu. Wahrscheinlich ist das auch besser so. Denn gerade in den Momenten, in denen ich mich selbst nicht verstehe, frage ich mich wie mich dann jemand anderes verstehen soll.
Keine Ahnung, was passieren würde, wenn ich die wenigen Menschen aus meinem Umfeld, die an einer Hand abzuzählen sind, nicht hätte oder was ich ohne die Leute von Twitter machen würde. Sie haben mir geholfen, haben mir Trost gespendet, als ich nicht weiterwusste, waren da als ich jemanden brauchte. Von ihnen kenne ich nicht mal die Hälfte persönlich. Doch sie waren einfach da. Haben sich Sorgen gemacht. Ohne das sie wussten, was überhaupt wirklich los ist.
Es tut gut zu wissen, dass sich jemand um dich sorgt. Ein schönes Gefühl. Eines, was ich hier vermisse.
In letzter Zeit kommen mir immer mehr Zweifel. Letzten Sommer, als alles offen war, hätte ich Ja sagen sollen. Ja, zum Wegziehen. Ja, zu einem neuen Umfeld. Ja, zu einer neuen Schule & Klasse. Und ich habe es nicht getan. Das war ein Fehler. Ein verdammt riesiger.
Niemand kann sagen, ob das wirklich die richtige Entscheidung gewesen wäre. Aber vielleicht ein Schritt in eine bessere Richtung.
Auch wenn ich dafür Menschen hier hätte zurücklassen müssen. Menschen, die mir viel bedeuten.
Doch als ich mich dagegen entschied, habe ich mir tiefer ins eigene Fleisch geschnitten. Das ist mir in der letzten Zeit wirklich bewusst geworden.
Ich weiß nicht, wie lange ich das durchhalte. Ob ich das überhaupt durchhalte.
Denn Atmen kann ich hier schon seit langem nicht mehr.
Oft überlegte ich, ob nicht einen Ausweg nehmen soll. Mehr aus Verzweiflung, als aus Feigheit. Doch glücklicherweise habe ich das nicht getan, weil mir in den richtigen Momenten gezeigt wurde, was ich alles verpassen würde.
Aber garantieren kann ich für nichts. Zwar ist die Hemmschwelle da. Doch je schlimmer diese Zusammenbrüche werden, desto niedriger wird sie. Und ich habe Angst. Einfach nur Angst davor.
Ich will das nicht, aber dann ist wieder die Stimme da, die sagt: Es ist feige. Du fügst geliebten Menschen Schmerzen zu. Du machst sie unglücklich. Es ist egoistisch. Aber es ist einfach. So einfach.
Es ist dieser Overkill Moment. Der Moment, indem man nicht so viel essen kann, wie man auskotzen will. Es ist dieser Moment, der in einer schon kritischen Phase, weiter schwächt. Es ist hart, da wieder rauszufinden. Bisher habe ich das geschafft. Bisher.
Aber ich kann nicht mehr auf den Trümmern dieser Welt balancieren! Verdammt, ich kann es nicht mehr, denn jedes Mal wird es schlimmer. Tut mehr weh. Drückt mich weiter nach unten.
Und wie lange ich das noch durchhalte... Ich weiß es nicht.
Wenn ich den Raum betrete, denke ich: Du bist falsch hier.
Wenn ich die Stunden absitze, denke ich: Du bist falsch hier.
Wenn ich die paar Minuten "Freizeit" habe, denke ich: Du bist falsch hier.
Wenn ich all diese Gesichter sehe, denke ich: Du bist falsch hier.
Wenn ich aus dem Gebäude gehe, denke ich: Endlich. Aber du bist trotzdem falsch hier.
Nein, ich gehe nicht gerne dorthin. Werde ich nie. Schon aus dem Grund, weil mich dieses ewige Unwohlsein, wenn ich dort bin, richtig runterzieht. Jeden Tag auf's neue. Und irgendwann zehrt das verdammt nochmal an den Nerven. Den großen Kollaps hatte ich schon einmal. Da ging nichts mehr. Ich war fertig. Hab stundenlang geweint. Weil auch ich Grenzen habe, denn ich bin nur ein Mensch. Ich breche unter einer Last dieses Ausmaßes zusammen.
Ich quäle mich nur noch durch die Tage. Weil ich muss.
Zwar gibt es Tage, an denen es halbwegs ertragbar für mich ist. Doch die Zeiten an denen ich mich auf heftigste zusammenreißen muss, um nicht einen Gefühlsausbruch üblen Maßes zu erleiden, werden immer mehr. Das zehrt an meinen Kräften.
Mir wurde mal gesagt: Du bist zu sensibel für die Schulwelt.
Und ich werde das Gefühl nicht los, dass er recht hat. Irgendwie.
Ich versuche mir zwar immer einzureden, dass es kaum noch drei Jahre sind, die ich hier zubringen muss, doch erscheint das wie eine Ewigkeit. Alles erscheint wie eine Ewigkeit, wenn man nicht mehr kann.
Mir wurde schon oft gesagt, ich soll reden, wenn ich Probleme habe. Aber dazu war ich noch nie der Mensch. Das Gefühl nicht verstanden zu werden, lässt nicht mal den Versuch zu. Wahrscheinlich ist das auch besser so. Denn gerade in den Momenten, in denen ich mich selbst nicht verstehe, frage ich mich wie mich dann jemand anderes verstehen soll.
Keine Ahnung, was passieren würde, wenn ich die wenigen Menschen aus meinem Umfeld, die an einer Hand abzuzählen sind, nicht hätte oder was ich ohne die Leute von Twitter machen würde. Sie haben mir geholfen, haben mir Trost gespendet, als ich nicht weiterwusste, waren da als ich jemanden brauchte. Von ihnen kenne ich nicht mal die Hälfte persönlich. Doch sie waren einfach da. Haben sich Sorgen gemacht. Ohne das sie wussten, was überhaupt wirklich los ist.
Es tut gut zu wissen, dass sich jemand um dich sorgt. Ein schönes Gefühl. Eines, was ich hier vermisse.
In letzter Zeit kommen mir immer mehr Zweifel. Letzten Sommer, als alles offen war, hätte ich Ja sagen sollen. Ja, zum Wegziehen. Ja, zu einem neuen Umfeld. Ja, zu einer neuen Schule & Klasse. Und ich habe es nicht getan. Das war ein Fehler. Ein verdammt riesiger.
Niemand kann sagen, ob das wirklich die richtige Entscheidung gewesen wäre. Aber vielleicht ein Schritt in eine bessere Richtung.
Auch wenn ich dafür Menschen hier hätte zurücklassen müssen. Menschen, die mir viel bedeuten.
Doch als ich mich dagegen entschied, habe ich mir tiefer ins eigene Fleisch geschnitten. Das ist mir in der letzten Zeit wirklich bewusst geworden.
Ich weiß nicht, wie lange ich das durchhalte. Ob ich das überhaupt durchhalte.
Denn Atmen kann ich hier schon seit langem nicht mehr.
Oft überlegte ich, ob nicht einen Ausweg nehmen soll. Mehr aus Verzweiflung, als aus Feigheit. Doch glücklicherweise habe ich das nicht getan, weil mir in den richtigen Momenten gezeigt wurde, was ich alles verpassen würde.
Aber garantieren kann ich für nichts. Zwar ist die Hemmschwelle da. Doch je schlimmer diese Zusammenbrüche werden, desto niedriger wird sie. Und ich habe Angst. Einfach nur Angst davor.
Ich will das nicht, aber dann ist wieder die Stimme da, die sagt: Es ist feige. Du fügst geliebten Menschen Schmerzen zu. Du machst sie unglücklich. Es ist egoistisch. Aber es ist einfach. So einfach.
Es ist dieser Overkill Moment. Der Moment, indem man nicht so viel essen kann, wie man auskotzen will. Es ist dieser Moment, der in einer schon kritischen Phase, weiter schwächt. Es ist hart, da wieder rauszufinden. Bisher habe ich das geschafft. Bisher.
Aber ich kann nicht mehr auf den Trümmern dieser Welt balancieren! Verdammt, ich kann es nicht mehr, denn jedes Mal wird es schlimmer. Tut mehr weh. Drückt mich weiter nach unten.
Und wie lange ich das noch durchhalte... Ich weiß es nicht.
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