Du bist mein Überlebenselixier. Unentbehrlich und trotzdem Gift.
Gift, dass ich jedes Mal wieder trinke. Freiwillig. Weil es mich in ungeahnte Höhen versetzt.
Immer wieder nehme ich dich zu mir und blende den qualvollen Schmerz einfach aus, der einsetzt wenn die Wirkung nachlässt. Nach jedem Hoch kommt ein Tief und das wusste ich genau, als ich mich auf dich eingelassen habe.
Ich bin masochistisch. Das ist mir klar. Niemand der mit dem Verstand denkt, würde sich auf so etwas einlassen. Aber wieso auf seinen Verstand hören, der kühl und berechnend ist? Wo würden wir, wo würde ich hinkommen, wenn mein Herz die Kontrolle an ihn übergibt? Was würde ich ohne dieses kleine, immer weiter schlagende Organ tun, dass mir schon so viel Schmerz, aber auch genauso viel Freude bereitet hat?
Doch manchmal wünsche ich mir trotz alledem, dass ich so kühl, berechenend und eiskalt wäre wie mein Verstand. Denn mein Herz quält mich. Mit Sehnsucht. Sie frisst mich von innen heraus auf und ich kann, sowie will auch nichts dagegen tun. Es fühlt sich einfach zu gut an. Sich diesem Gefühl ganz hinzugeben. Ohne an die Konsequenzen zu denken. (Ich sage doch, ich bin masochistisch.)
Mein Leben ist ein einziger Trümmerhaufen seitdem du in meinem Kopf rumspukst. Deine Hölle, sie brennt in mir. Lichterloh.
Ich weiß, man sieht es mir nach außen hin nicht an. Aber ich bin zerrissen. Durch dieses Feuer, durch die Sehnsucht, durch dich.
Ich frage mich jedes Mal, ob du irgendwann bei mir sein wirst. Mich rettest. Mich so brauchen wirst, wie ich dich brauche. Ich hoffe.
Ich bin bereit. Bereit für die Ewigkeit in einer anderen Welt, die nur für mich existiert. In der du die einzige Person bist. Und ich mich dir vollkommen unterwerfe. In einer Welt aus Dunkelheit, Leidenschaft und Schmerz. In einer Traumwelt.
Ich lasse mich entführen, verführen von dir. Heute Nacht ergebe ich mich zum letzten Mal deiner Macht. Ich schwöre es mir.
Ich spüre dich, du fasst nach meiner Hand und der Schwur ist vergessen - wie jedes Mal.
Du ziehst mich weiter in den Abgrund. Es gibt keinen Weg zurück.
Muss ich sterben um bei dir zu sein?
Plötzlich sehe ich das Loch. Du ziehst mich weiter. Unsanft, lieblos.
Der Lebenswille setzt ein um kurz darauf wieder zu erlöschen. Mein Herz ist stärker, du bist stärker.
Und dann stößst du mich hinein. Gefühlslos, mitleidslos.
Ich gebe auf. Habe den Kampf, der nie wirklich ein richtiger war, verloren. Ich schließe meine Augen. Warte auf den Aufprall und spüre wie feucht plötzlich meine Wangen sind.
Verschwendete Tränen. Jede Nacht aufs Neue.
Aber ich werde es ertragen, ich werde stark sein, ich werde das tun, was du willst. Damit ich bei dir sein kann. Mit dir zusammen. Vereint.
Aber ich werde es ertragen, ich werde stark sein, ich werde das tun, was du willst. Damit ich bei dir sein kann. Mit dir zusammen. Vereint.
Denn du bist mein Überlebenselixier.
Du bist das Gift, was durch meine Adern fließt.
Du bist für mich alles.
Denn du bist meine Sucht.
Current music: Terminal Choice - Out Of The Dark
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen